Remains ist eine Weiterführung der
vorhergehenden Arbeiten, die den
Übergang von dreidimensionalen
digitalen Modellen in eine
zweidimensionale Bildsprache
untersuchten. Während dort die
Auflösung des Körpers in Fläche über
die UV-Struktur im Vordergrund stand,
kehrt Remains zu den Ursprungsformen
zurück – jedoch nicht als Rekonstruktion,
sondern als Spur.
Die Arbeiten basieren erneut auf
3D-Modellen, deren räumliche Logik
fragmentiert, überlagert und abstrahiert
wird. Elemente des ursprünglichen
Volumens bleiben erhalten, lösen sich
jedoch aus ihrer Funktionalität und
erscheinen als formale Überreste. Die
zweidimensionale Darstellung ist nicht
länger Endpunkt der Transformation,
sondern ein Feld, in dem Raum,
Oberfläche und Tiefe gleichzeitig
präsent sind.
40×40 Druck auf Holz kaschiert, mit
Resin überzogen 2026
Rivera Arboleda Carolina
REMAINS